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Gangrel - Short Notes

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Die Vampire dieses Clanes sind sehr unterschiedlich, einen eigentlichen Stereotypen gibt es nicht. Allerdings den Versuch eines Stereotypens:

Ein stereotypischer Gangrel wäre dann verdrossen, unkommunikativ, hat schlechte Manieren und neigt dazu, lange Zeit alleine im Wald oder der Wildnis zu verbringen. Der schlaue Leser merkt bereits: Einen Stereotypen zu spielen hat nicht mal Impact auf das Ambiente. Viel Spiel fällt da nicht ab.

Also ein Clan aus vielen unterschiedlichen Individuen. Wie kann das funktionieren?

Der Clan Gangrel hat keine offizielle Organisation, wie z.B. die Tremere.

Sie haben eine gemeinsame Basis aus Traditionen und einer internen Rangordnung, die eine Organisationsstruktur überflüssig und unnatürlich machen. Jeder Gangrel kennt die beste Taktik im Umgang mit seinesgleichen aus sich heraus – Respekt und Zurückhaltung gegenüber den Stärkeren.


Erschaffung und erste Nächte

Gangrel wählen ihren Nachwuchs manchmal mit Bedacht, manchmal aber auch unbedacht. Das Ziel eines erschaffenden Vampirs wird zumeist gegen seinen Willen erschaffen, meist nach einem mehr oder minder vergeblichen Versuch, dem nachstellenden Monster zu entkommen. Den neu erschaffenen Vampiren ist gemein, daß sie alle nach ihrer Erschaffung eine harte Zeit durchgehen müssen, wo sie ganz auf sich gestellt ohne jede Kenntnis über die Natur ihres Seins ihre Fähigkeit zum Überleben beweisen müssen.
Während dieser Zeit wird der Fortschritt des jungen, unerfahrenen Vampirs von seinem Erschaffer oder einem seiner Vertreter beobachtet -- anfangs regelmäßig später dann in immer größeren Abständen, bis eines nachts sich der Erschaffer dem Welpen gegenüber offenbart. Ist der Welpe reif, wird er dem Clan vorgestellt. Ein Mentor oder der Erschaffer selbst stellt ihn auf einem Thing vor, nennt seine Taten. Auf dem Thing wird er gejagt.


Initiationsritus oder die Jagd


In jeder Stammeskultur braucht es eine Reifeprüfung. In ihr zeigt der Prüfling, dass er es wert ist, als Erwachsener behandelt zu werden. Du verstehst darin, dass du aus eigener Kraft überleben kannst, aber dir dein Leben von den Älteren geschenkt wird. Altes muss sterben, um Neues hervorbringen zu können. Hier entsteht die natürliche Hierarchie der Gangrel. Wenn die Verhältnisse klar sind, müssen sie nicht wieder in Frage gestellt werden. Die Jagd symbolisiert alle Aspekte des Gangrelseins: Der Gangrel beginnt als Beute und endet als starker Krieger. Durch die Jagd wissen die Gangrel, was es bedeutet, dass Opfer zu sein. Sie können Maß halten, zeigen keine unnötige Grausamkeit beim Töten. Ein Gangrel wird nicht zögern, sich zu nehmen, was er braucht, denn er war stärker als sein Opfer. Jeder muss ein produktiver Teil der Gemeinschaft sein, auch die Alten. Der Älteste ist stark, er hält aber ebenfalls Maß mit seinen Forderungen, die jederzeit befolgt werden. Nur solange er stark und produktiv ist, ist er der Älteste, das weiß er auch.


Die Jagd selbst

Der Welpe (jeder der noch nicht gejagt wurde, unabhängig von seinem Alter!!!) wird von seinem Erschaffer oder Protege vor allen vorgestellt... Name, tolle Taten...

Dieser wirbt um die vollständige Aufnahme im Clan und damit auch den Erwerb des Stimmrechts für den Welpen

Wenn die Stimmberechtigten - also alle mündigen Gangrel (ja, das ist ziemlich demokratisch) - nichts dagegen einzuwenden haben, wird die Jagd ausgerufen.

Das heißt, der Welpe bekommt einen kleinen Vorsprung und die anderen (Gruppengröße sollte auf 8 Leute begrenzt sein) dürfen ihn dann durch den Wald - Wiesen --- jagen. Letztlich müssen sie den Welpen finden bzw. der Welpe sollte sich auch finden lassen. Nach dem Auffinden muss sich der Welpe in einem Kampf gegen einen der Jäger bewähren, d.h. er muss ihnen einen guten Kampf zeigen... alles einsetzen, was er hat, findig sein... . Letztlich wird er sich aber niederingen lassen müssen...

Im Lager berichten die Jäger von der Jagd und dem Kampf und befinden den Welpen für würdig - sofern sie eben der Meinung sind, dass er sich gut geschlagen hat. 

Nachfolgend gilt der Welpe als aufgenommen und stimmberechtigt im Clan.



Das Ziel hierbei ist es für den Spieler NICHT zu gewinnen. Will er OT alles daran legen nicht gefunden zu werden, dann gilt seine Jagd NICHT beendet. IT wird es immer ältere Gangrel geben, die ihn mittels ihrer ausgeprägteren Kräfte früher oder später auffinden werden. Ziel im Spiel ist es dem Clan eine gute Jagd zu liefern, so wie man auch bemüht ist, nen guten Schaukampf zu bieten. 





Das Thing


Odin statt Jesus?“ Ben Hädrich.


Grundgedanke: Gangrel haben einen festen, tiefen Glauben, den sie mit ihrem Clan verbinden. Dieser kann aber ohne Widerspruch parallel neben jedem anderen Glauben laufen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Gangrel als „gods“ verstehen. Jeder Gangrel stammt von den großen Göttern ab. Jeder. Dieser Glaube stützt sich auf die mündliche Überlieferung, die mit jedem Gangrel, der sie , wächst. Die Geschichten müssen lebendig gehalten werden, gegen das Vergessen. Deswegen erzählen sich Gangrel sich immer Geschichten, wenn sie sich treffen.

Wer sind meine Vorfahren?

Wer sind meine Freunde?

Wer sind meine Feinde?

Wen haben ich bezwungen?

Was sind meine Legenden?

Wen ehre ich, weil sie stärker sind als ich?

Welche Narben habe ich davon getragen?

In diesen Geschichten lebt die Erinnerung, sie sind nicht auf die Wahrheit abzielend. Konflikte von vor 2000 Jahren sind genauso wichtig für mich, wie die Konflikte von gestern. Es geht nicht um Fakten, sondern um Persönliches. Alle Geschichten, die du hörst, gibst du gerne weiter. Die Wissensmenge der Gangrel wächst stetig. Gerne darf das auch in alternativen Erzählformen, wie Gleichnissen, Anekdoten und Bildern passieren.


Hierarchiebestimmung:

Der Älteste beginnt und sagt, dass er der Chef ist. Jeder darf sich vorstellen, wenn er denkt, er ist dran. Hier werden die Hierarchiefolgen vorgesteckt. Wenn jemand nicht einverstanden ist, muss er hier sprechen und seine Autorität behaupten, wenn er das nicht hier tut, hat er Status verloren.


Gangreljustiz:

Gangrel sind so basisdemokratisch, wie die alten Germanen basisdemokratisch waren. Jede Stimme zählt, aber nicht gleichviel. Ein Neonat wird nie einen Ahnen überstimmen können, viele hingegen schon. Verhältnisse werden geklärt, niemals mit Klauen. Die braucht es nur, wenn ein Gangrel töten will. Niemand ist zimperlich in diesen Rangkämpfen, aber immer ohne Klauen, denn die sind Mordwaffen. Gangrel richten nur übereinander. Jeder darf einbringen, was er möchte, an der Stelle, an der er dran ist. Alle Dinge werden in Hierarchiereihenfolge vorgebracht und und dann wird abgestimmt. Der Älteste bestimmt, wie das Ergebnis aussieht.


Tod und Blut

Alle Kraft liegt im Blut. Unter allen Umständen soll das Töten von Gangrel vermieden werden, aber wenn es soweit kommt, ehrst du den Toten durch Diablerie, denn das ist deine verdammte Pflicht. Dass dein Gegner tot ist, bedeutet nicht, dass er ein schlechter Vampir ist, sondern nur, dass er unterlegen war. Die Stärke bleibt in der Familie. Wenn du eines Tages stirbst, dann hoffst du, dass dich dein Feind ehrt, er durch dich stärker wird. Ein Gangrel verschwendet nie sinnlos. Blut ist Leben und Macht, es gehört dir, wenn du gewinnst.

7.2.14 11:07
 


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